Die tägliche Pflege schafft die Grundlage
Putzen Sie Ihre Zähne mindestens zweimal täglich mit fluoridhaltiger Zahnpasta. Fluorid hilft, den Zahnschmelz vor Karies zu schützen. Auch häufige zuckerhaltige Zwischenmahlzeiten und Getränke spielen beim Kariesrisiko eine Rolle.
Für Kinder gelten altersabhängige Empfehlungen zur Menge und zum Fluoridgehalt der Zahnpasta. Lassen Sie sich dazu beraten, statt Empfehlungen für Erwachsene unverändert zu übernehmen.
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Auch die Zwischenräume brauchen Aufmerksamkeit
Mit der Zahnbürste allein erreichen Sie nicht jede Stelle. Für die Zahnzwischenräume eignen sich je nach Platz zum Beispiel Zahnseide oder kleine Zwischenraumbürsten. Lassen Sie sich zeigen, welche Hilfsmittel und Größen zu Ihren Zähnen passen.
Blutendes, gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch sollte zahnärztlich abgeklärt werden. Sprechen Sie solche Veränderungen bei Ihrem Termin an.
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Warum Kontrollen auch ohne Schmerzen sinnvoll sind
Bei Vorsorgeuntersuchungen können Erkrankungen von Zähnen und Zahnfleisch früh erkannt werden. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen bestimmte Vorsorgeleistungen. Welche weiteren Maßnahmen für Sie sinnvoll sind, richtet sich nach Ihrem persönlichen Bedarf.
Fragen Sie vor zusätzlichen Leistungen nach Nutzen, Ablauf und Kosten. Nicht jede Maßnahme gehört zur Regelversorgung der Krankenkasse.
Eine Routine, die zu Ihnen passt
Vorsorge soll im Alltag umsetzbar sein. Wenn eine Empfehlung schwerfällt, sprechen Sie darüber – so lässt sich die Anwendung gemeinsam klären.
- Zeigen Sie, wie Sie bisher putzen und die Zwischenräume reinigen.
- Erzählen Sie, welche Stellen schwer erreichbar sind oder Beschwerden machen.
- Fragen Sie, welche Hilfsmittel Sie benötigen und wie Sie diese anwenden.
- Besprechen Sie, wann Ihre nächste Kontrolle sinnvoll ist.
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